Juristen-Ausbildung an Rostocker Universität ist zwingend geboten

Die CDU in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock schließt sich der Forderung zur Wiedereinführung der juristischen Examensausbildung an der Rostocker Universität an. Dazu erklärt der Kreisvorsitzende Daniel Peters:

„Schon vor über zehn Jahren war es frevelhaft, die juristische Fakultät als Gründungsfakultät der Universität Rostock derart massiv zu beschneiden und die Examensausbildung im Land auf Greifswald zu konzentrieren. Die aktuellen Forderungen nach einer Wiedereinführung sind mehr als berechtigt. Das SPD-geführte Bildungsministerium ist aufgefordert, sich zu bewegen und mit der Universitätsleitung einen Plan zur Wiedereinführung schnellstmöglich zu entwickeln“, so Peters.

 Die stellvertretende Kreisvorsitzende und Rechtsanwältin Chris Günther ergänzt: „Das Justizministerium hat viele gute Maßnahmen unternommen, um die Absolventenzahlen der juristischen Ausbildung in Greifswald zu erhöhen. Dennoch ist es unerlässlich, die Ausbildung in Rostock wieder einzuführen. Wir erleben eine demographisch bedingte ‚Überalterung‘ bei Richtern und Staatsanwälten. Demnach seien zwei Drittel der etwa 620 Richter und Staatsanwälte im Land älter als 50 Jahre. Viele werden in den kommenden Jahren ausscheiden. Wir haben einen massiven Handlungsbedarf. Die größte Stadt des Landes benötigt an ihrer Universität eine vollwertige juristische Ausbildung“, so Frau Günther abschließend.   

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