CDU-Vorsitzender Göllner: "Herr Bockhahn, was wollen Sie denn nun?" Linkspartei will Wähler täuschen

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Rostock, Detlev Göllner, reagiert amüsiert über die Aussagen in den Medien des Linken-Politikers Steffen Bockhahn, gleich für drei Mandate oder Ämter kandidieren zu wollen:

"Herr Bockhahn hat erklärt, er möchte Sozialsenator der Stadt werden. Zudem kandidiert er für die Linken bei der Wahl zur Bürgerschaft. Er muss sich aber allein schon hier entscheiden, denn beides geht nicht. Als Sozialsenator und damit Angestellter der Hansestadt Rostock darf er laut Kommunalwahlgesetz nicht zugleich Mitglied des Kontrollorgans der Stadt, also der Bürgerschaft sein.

Die Linke geht also nur mit dem Namen auf Stimmenfang und will die Wähler ganz klar täuschen. Vielleicht weiß Herr Bockhahn aber auch, dass er die Kriterien des Ausschreibungsverfahrens für die Stelle des Sozialsenators einfach nicht erfüllt und setzt vorsorglich schon mal auf ein anderes Pferd.

Nun hat er am Wochenende im Nordkurier auch noch erklärt, dass er 2017 wieder für den Bundestag kandidieren will. Was wollen Sie denn nun Herr Bockhahn?

Das Streben nach Mandaten und Ämtern gehört in der Politik dazu und ist ein Wesensmerkmal unserer Demokratie. Wer aber für fast jedes Mandat und jedes Amt kandidiert macht sich am Ende unglaubwürdig. Wer dann dabei auch noch Wählertäuschungen in Kauf nimmt - das ist schon mehr als anmaßend! Eine Erklärung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern der Hansestadt Rostock wäre angebracht", so Detlev Göllner abschließend.

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