Zusätzliche Stellen beim Kommunalen Ordnungsdienst für mehr Sicherheit verwenden und nicht für Knöllchenverteilung

Der Fraktionsvorsitzende der CDU in der Rostocker Bürgerschaft, Daniel Peters, sieht durch den Stellenaufwuchs beim Kommunalen Ordnungsdienst eine Chance, auch mehr für die Sicherheitslage in Rostock erreichen zu können:

 

„Das schaffen wir aber nicht, indem wir noch mehr Knöllchen gegen Parkvergehen verteilen, sondern die Kräfte des KOD präventiv und gezielt gegen Jugend-, Migranten- und Graffitikriminalität einsetzen. Wenn die Antwort der Politik auf veränderte Kriminalitätslagen und ein schlechteres Sicherheitsgefühl lautet, wir gehen jetzt mehr gegen Parksünder vor, führt das unweigerlich zu mehr verständlichem Frust, denn die Probleme der Sicherheitslagen liegen wahrlich ganz woanders.

Unser kommunaler Ordnungsdienst muss möglichst mehr Befugnisse erhalten, noch enger mit der Polizei koordinieren und im Hinblick auf die neuen Stellen personell aus geschulten Sicherheitskräften und Jugend- und Sozialarbeitern bestehen. Das wäre eine echte Antwort auf die veränderten Probleme rund um das Thema Sicherheit. Neben der Jugendkriminalität mit einem hohen Anteil an Migranten ist nach wie vor das Beschmieren von Häuserwänden, öffentlichen Gebäuden und Parkanlagen ein echtes Ärgernis. Hier muss und kann nachgesteuert werden.     

 
Ordnungssenator Chris Müller- von Wrycz-Rekowski hat einen Masterplan Sicherheit angekündigt, wir wollen echte Antworten und keinen Papiertiger. Die Chance ist jetzt hierfür mit dem Personalaufwuchs vorhanden. Ich werde meiner Fraktion in den kommenden Tagen einen Antrag vorstellen, um eine Veränderung des Kommunalen Ordnungsdienstes vorzuschlagen“, so Peters abschließend.

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