Kirchturmdenken muss aufhören – Kooperationen zwischen Stadt und Umland ausbauen

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Detlev Göllner nimmt die aktuellen Bevölkerungsprognosen für die Hansestadt Rostock zum Anlass, eine stärkere politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Umland einzufordern:

„Wenn in 15 Jahren die Bevölkerungszahl auf 210.000 bis 220.000 Einwohner ansteigen soll, muss sich die Hansestadt darauf vorbereiten. Alle politischen Entscheidungen in der Bürgerschaft müssen stärker unter langfristigen Gesichtspunkten diskutiert und getroffen werden. Zudem brauchen wir eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Stadt um Umland, insbesondere bei Fragen der Wirtschaftsförderung und hier ganz konkret bei Unternehmens- und Industrieansiedlungen, wie es das Max-Plack-Institut für Demografie in Rostock fordert. Während in der Hansestadt die Flächen immer knapper werden, existieren im Landkreis sogar brach liegende Gewerbe- und Industriegebiete. Durch intelligente Kooperationsmodelle können beide – Stadt und Umland – von einer Zusammenarbeit profitieren. Auch Infrastrukturinvestitionen sollten besser miteinander abgestimmt werden, um den Bedarfen der Bevölkerung und der Wirtschaft entsprechen zu können“, so Detlev Göllner abschließend.

Nach oben