Schweriner IHK-Geschäftsführer handelt nicht im Sinne des Landes

Der Kreisvorsitzende der CDU der Hansestadt Rostock, Daniel Peters, reagiert empört über die mediale Inszenierung des Schweriner IHK Hauptgeschäftsführers, Siegbert Eisenach, im Rahmen seines Engagements für die Metropolregion Hamburg und die feste Fehmarnbelt-Querung in der heutigen Ausgabe der Schweriner Volkszeitung: 

„Ich bin schockiert über dieses Verhalten. Offensichtlich hat der gute Herr Eisenach wenig gemein mit den Interessen des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Die feste Fehmarnbelt-Querung mutiert zu einem milliardenschweren Kostenfresser zulasten der Steuerzahler und der IHK-Hauptgeschäftsführer scheint dieses Vorhaben gegen die Interessen des Landes zu seinem Hauptbeschäftigungsfeld zu erklären.

Rostock ist der einzige deutsche Tiefwasser- und Universalhafen an der Ostsee und mit circa 120 Abfahrten pro Woche des Fähr- und RoRo-Verkehrs ist Rostock eine zentrale Verbindung in den skandinavischen Raum. Eine immer mehr infrage zustellende feste Fehmarnbelt-Querung hindert nicht nur die Entwicklung des Seehafens Rostock, sondern auch die Interessen des Seehafens Sassnitz mit all den wirtschaftlichen Konsequenzen für das ganze Land.

Die Region Schwerin mag vom Wachstum der Metropole Hamburg profitieren und das ist gut so. Dennoch gibt es eine Verantwortung für das ganze Land. Das abgehobene und rücksichtslose Verhalten von Herrn Eisenach macht deutlich, dass Teile der IHK Schwerin die wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes sehr eindimensional betrachten. Die unterschiedlichen Ziele der Industrie- und Handelskammern im Land werden die Debatte um mögliche Fusionen weiter forcieren“, erklärt Daniel Peters abschließend.

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