CDU Rostock stellt Strafantrag gegen Landtagskandidatin der Grünen

Der Kreisverband der CDU in der Hansestadt Rostock wurde von der Polizei darüber informiert, dass zwei Tatverdächtige dabei aufgegriffen wurden, die Plakate des CDU-Landtagskandidaten und Mitglied des Landtages, Michael Silkeit, abgerissen und im Gebüsch entsorgt haben sollen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich u.a. um die Rostocker Landtagskandidatin der Grünen, Isabelle Pejic. Hierzu erklärt der Kreisvorsitzende der CDU Hansestadt Rostock, Daniel Peters:

„Ich bin schockiert über dieses Verhalten. Die CDU Rostock hat Anzeige gegen Susanne Zeisler und Isabelle Pejic gestellt. Beide sind in der Hansestadt nicht unbekannt, engagieren sich bei den Grünen bzw. bei der ‚Sozialistische Jugend – Die Falken‘. Es offenbart sich hier ein fragwürdiges Demokratieverständnis. Frau Pejic ist als Landtagskandidatin der Grünen nicht mehr tragbar. Wer Plakate anderer demokratischer Parteien zerstört, begibt sich auf das Niveau von Extremisten und hat im Landtag nichts zu suchen.

Ich hoffe, dass dieses Verhalten nicht der generellen Linie der Grünen im Land entspricht. Wir fordern eine Entschuldigung und ein klares Bekenntnis der grünen Parteiführung im Land, sich von diesem Verhalten klar und deutlich zu distanzieren“, erklärt Daniel Peters.

Als Reaktion auf die von der CDU Rostock gestellte Strafanzeige gab Frau Pejic am 22. August an, das Plakat lediglich beiseite gestellt zu haben, da es ein Hindernis auf dem Radweg gewesen sei. Sie wolle sich dafür bei der CDU Rostock entschuldigen.

„Der Kreisverband der CDU Rostock hat eine E-Mail von Isabell Pejic bekommen. Die enthaltene Entschuldigung ist jedoch für mich nicht glaubwürdig. Zwischen der Tat in der Nacht vom 12. auf den 13. August und der Strafanzeige lagen zehn Tage, in denen sich Frau Pejic hätte entschuldigen können. Es ist wirklich sehr unaufrichtig von ihr, dass erst die Presse und der Landesverband der Grünen sie dazu bewegten, sich der CDU in dieser Angelegenheit mitzuteilen. Diese sogenannte Entschuldigung ist inakzeptabel und hat zusammen mit den von Frau Pejic gemachten Aussagen zum Vorfall wohl eher den Anschein einer billigen Ausrede.“ so Daniel Peters.

Nach oben