Statistik belegt: Wohnungsbaupolitik der Rostocker Verwaltungsspitze geht an realen Bedürfnissen vorbei

„Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen eine deutliche Sprache: Die deutsche Mieterhauptstadt Rostock mit einem Mietwohnungsanteil von 82,7 Prozent wird manchen in der Verwaltung Freudestrahlen entlocken und mit Stolz erfüllen. Bei genauerer Betrachtung wird aber auch deutlich, wie absurd die aktuelle Strategie in der Wohnungsbaupolitik ist. Sie geht an den Bedürfnissen, insbesondere vieler Familien vorbei“, erklärt Daniel Peters, Vorsitzender der CDU in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Einerseits habe die Verwaltung es jahrelang versäumt, denjenigen, die sich für ihre Familien und für die Altersvorsorge Eigentum zulegen wollen, überhaupt Möglichkeiten anzubieten. Öffentliche Grundstücke wurden in jüngster Vergangenheit nahezu ausschließlich an Mietwohnungsbauer vergeben. Andererseits sollen diejenigen auch nicht im Umland bauen oder kaufen dürfen. Dagegen klagt– bisweilen erfolglos – die Verwaltung unter Roland Methling sogar und treibt diejenigen immer weiter weg von der Stadt. Der größte Wirtschaftsförderer der Städte Sanitz, Tessin, Bad Doberan und vieler anderer heißt Roland Methling. Im Sinne einer Betrachtung als Regiopole mag das noch halbwegs plausibel sein, jedoch ist der von ihm beklagte Zustand nichts anderes als hausgemacht.  

 

Wir brauchen fortan eine Wohnungsbaupolitik, die nach den Bedürfnissen ausgerichtet ist. Neben bezahlbaren Mietwohnungen muss auch der Wunsch nach den eigenen vier Wänden und dem Aspekt der Altersvorsorge in Rostock umgesetzt werden können. Rostock verliert ansonsten an Attraktivität und wird vielen leider kein Zuhause bieten“, so Peters abschließend.

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