Die äußerst knappe Entscheidung der Rostocker Bürgerschaft zum Bau einer Klärschlammverbrennungsanlage in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sei noch keine endgültige Entscheidung, so der Kreisvorsitzende der CDU in Rostock Daniel Peters. Die CDU werde die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 auch dazu nutzen, die Bürgerinnen und Bürger über dieses Vorhaben indirekt abstimmen zu lassen und das Thema zentral in den Wahlkampf zu stellen:

„Ohne die Auswirkungen auf Mensch und Natur zu kennen haben SPD, Grüne und Rostocker Bund (Sybille Bachmann) das Vorhaben von Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (UfR) beschlossen, eine Verbrennungsanlage für 100.000 Tonnen Fäkalien aus halb Mecklenburg-Vorpommern mitten in der Stadt zu errichten.

Die Kosten für den Gebührenzahler sind völlig unklar, da offensichtlich Fördermittelangaben nicht zutreffen. Angegebene Baukosten im Konzept der Klärschlamm-Kooperation stammen aus alten Zeiten, Angaben zu Aschemengen sind nachweisbar falsch und von dem einst gepriesenen Phosphorrecycling ist kaum noch etwas zu hören. Auch die baurechtliche Umsetzung soll ohne Beteiligungsmöglichkeiten eines Bebauungsplanes erfolgen. Die breite Ablehnung in Großteilen der Bevölkerung und der Stadtgesellschaft wird auch deshalb immer größer.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt das politische Einverständnis für dieses Vorhaben zu erteilen, ist deshalb verantwortungslos. Die Wählerinnen und Wähler haben aber durch ihre Stimmen bei der Kommunalwahl die Chance, die Verantwortungsträger in die Schranken zu weisen. Selbstverständlich wird die CDU in der neuen Wahlperiode das Vorhaben noch einmal zur Abstimmung stellen. Die Wählerinnen und Wähler können uns helfen, diesem Vorhaben ein Ende zu bereiten“, so Peters abschließend.

Nach oben