CDU-Fraktionsvorsitzende von Landkreis und Hansestadt fordern gemeinsame Entwicklungspolitik der Region

Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Landkreis Rostock Fred Ibold und der Fraktionsvorsitzende der CDU in der Rostocker Bürgerschaft Daniel Peters fordern nach einer Zusammenkunft mit den CDU-Bürgermeistern des Rostocker Umlandes ein stärkeres Miteinander von Hansestadt, Umlandgemeinden und Landkreis:

„Wir sehen die derzeitige Blockade von Bebauungsplänen im Rostocker Umland durch den Oberbürgermeister kritisch. Gegenseitiges Aufrechnen von kommunalen Leistungen und deren Kosten gehören in eine Debatte zur Novellierung des Finanzausgleichgesetzes. Wie schon die Umlandgemeinden in einem offenen Schreiben an den Ministerpräsidenten Sellering formulierten, ist die Landesregierung aufgefordert, für eine gerechte und angemessene Finanzausstattung der Hansestadt Rostock zu sorgen. Im Vergleich zu Schwerin würden bei einer gerechten Finanzverteilung der Hansestadt über 14 Millionen Euro mehr zustehen. Wir werden uns in den kommenden Tagen in einem gemeinsamen Schreiben an den Ministerpräsidenten Erwin Sellering wenden.

Diese Ungerechtigkeit darf nicht dazu führen, dass Hansestadt und Umlandgemeinden in einen Konflikt geraten. Aktuelle Bevölkerungsprognosen und die wirtschaftliche Entwicklung machen deutlich, dass Wohn- und Gewerbeansiedlungen in der Stadt und im Umland erforderlich werden. Eine Blockade aufgrund finanzieller Streitigkeiten schade leider der gesamten Region“, so die Fraktionsvorsitzenden abschließend.

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