Kleine Träger und Elternwünsche bei Vergabe der Betreuungsmittel berücksichtigen

CDU-Fraktion in der Bürgerschaft

Die CDU-Fraktion in der Rostocker Bürgerschaft will mit einem Änderungsantrag bei der Vergabe der Mittel aus dem Betreuungsgeld die Elternvertretungen in den Kindertagesstätten mitentscheiden lassen. Zugleich sollen die kleinen Träger stärker berücksichtigt werden. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende Daniel Peters:

"Offensichtlich gibt es in der Bürgerschaft keine Mehrheit, um die 1,3 Millionen zur Senkung der Elternbeiträge einzusetzen. Deshalb wollen wir zumindest über die Elternvertretungen eine Mitsprache ermöglichen, wie diese Gelder in den Kindertagesstätten zu verwenden sind.

Zugleich soll die Hälfte des Geldes für einen Grundbetrag ausgegeben werden, der allen Trägern von Kindertagesstätten in gleicher Höhe zu Gute kommt. Die andere Hälfte soll nach der Anzahl der Kinder verteilt werden. Mit dieser Lösung verhindern wir, dass kleine Träger nahezu leer ausgehen", so Peters.


Christopher Rein, Mitglied der CDU-Fraktion im Jugendhilfeausschuss ergänzt: "Der jetzige Vorschlag der Verwaltung begünstigt vor allem die großen Träger, die teilweise über 200.000 Euro erhalten würden. Die kleinen Träger müssten sich teilweise mit Kleinstbeträgen begnügen. Die Verwaltung wünscht sich aus den Mitteln auch zusätzliches Personal, aber diesen Zweck können dann nur die 'Großen' erfüllen. Mit unserem Vorschlag erhält jeder Träger mindestens 21.000 Euro, um sinnvolle Investitionen für eine bessere Qualität durchzuführen."

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