Sozialsenator fern der Realität

Auf die heutigen Aussagen des Sozialsenators Steffen Bockhahn reagiert der Kreis- und Fraktionsvorsitzende der Rostocker CDU, Daniel Peters, mit Entsetzen: 

„Ich frage mich sehr besorgt, wie weit ein Sozialsenator von den Menschen dieser Stadt entfernt sein kann. Polizeiliche Angaben werden einfach missachtet, Probleme schlicht ignoriert und den Bürgern eine ‚heile Welt‘ vorgegaukelt. Das ist inakzeptabel. Die Polizei hat bei ihren Ermittlungen festgestellt, dass mehrere jugendliche Flüchtlinge an den Gewaltexzessen beteiligt waren. Senator Bockhahn bezweifelt öffentlich die Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft. Das ist mehr als unverständlich.

„Nach Aussagen von Ordnungssenator Dr. Müller, der sich immerhin den Problemen stellt,  wird die Antwort der Stadt aber der Kuschelkurs bleiben. Mehr Streetworker und alternative Angebote soll es geben. Das wird das Problem allein nicht lösen, denn ‚hormonelle Probleme‘, die angeblich ausschlaggebend für die Gewalt sein sollen, werden dadurch auch nicht beseitigt und sind auch kein Grund, mit abgebrochenen Flaschen auf andere loszugehen. 

Die Antwort muss sein: Wer auf Gewalt setzt, hat hier nichts zu suchen und muss mit harten Konsequenzen rechnen. Die Stadt hat die Aufgabe, den Ermittlungsbehörden zu helfen und nicht öffentlich deren Arbeit noch zu torpedieren. Wir fordern erneut ein abgestimmtes Vorgehen aller Verwaltungseinheiten mit Polizei und Staatsanwaltschaft“, so Daniel Peters abschließend.

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