CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe betonte am Jahrestag des Mauerbaus, dass die CDU all der Opfer gedenke, die ihren Wunsch nach Freiheit und Demokratie mit dem Leben oder mit langjährigen Haftstrafen bezahlt haben. "Fast drei Jahrzehnte lang war die Mauer menschenverachtendes Symbol deutsch-deutscher Teilung. Geradezu zynisch lautete die Bezeichnung der Mauer durch die SED-Führung als „antifaschistischer Schutzwall“. Das glatte Gegenteil ist wahr: Es war eine Mauer der Unfreiheit und für viele Frauen und Männer eine Mauer des Todes", so Gröhe weiter.

Die CDU werde sich auch weiterhin für die Aufarbeitung von SED-Unrecht wie für die innere Einheit Deutschlands einsetzen. Gröhe: "Offenheit und Respekt für Biografien und Lebensleistungen aller Menschen sind unverzichtbarer Bestandteil unserer christdemokratischen Werte."

In diesem Bewusstsein stehe nun für alle Bürgerinnen und Bürger und Besucher der Hauptstadt zugänglich und offen sichtbar ein Originalstück der Berliner Mauer im Foyer des Konrad-Adenauer-Hauses. "Es ist – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Gedenkstein, der unsere Erinnerung an die Teilung Deutschlands, die Trennung von Familien, Partnerschaften und Freunden und die Unterdrückung von Freiheit und Menschenrechten in der DDR wachhalten soll. Das Mauerstück steht zudem für den Mut der Menschen in der DDR, der die friedliche Revolution von 1989 ermöglichte und den Weg zur Wiedervereinigung in Freiheit öffnete", betonte der CDU-Generalsekretär.

Für uns bleibe Leitgedanke, was auf der Stele neben dem Mauerstück geschrieben steht: „Es ist Symbol für das stete Bekenntnis der CDU zur Einheit Deutschlands, den Glauben an die Überwindung der Teilung in Ost und West und die gelebte Solidarität der westlichen mit den östlichen Bundesländern.“

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