CDU-Kritik an Einstieg ins Fährgeschäft

Die mögliche Betriebsübernahme der Fährlinie Warnemünde – Hohe Düne durch die Hansestadt Rostock wird von der CDU-Fraktion kritisch gesehen.

„Für den Betrieb einer Fährverbindung sollte man das Augenmerk nicht nur auf mögliche  operative Betriebsgewinne richten, das greift viel zu kurz. Die erheblichen Investitions- und Erhaltungskosten lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Finger weg!“, so der 1. stellv. Fraktionsvorsitzende Jan-Hendrik Brincker.

Ohne Not soll hier ein über viele Jahre gewachsenes, erfolgreiches privates Modell kommunalisiert werden. Dabei zeigt das Beispiel Travemünde den Trugschluss auf, ein kommunaler Fährbetrieb wäre für den Kunden preiswerter und für die Stadt renditeträchtig: Seit Jahren schießt Lübeck Millionenbeträge zu.

„Wir sind der Ansicht, dass sich die Hansestadt Rostock auf ihre Kernaufgaben zur kommunalen Daseinsvorsorge konzentrieren sollte, ohne in die Privatwirtschaft einzugreifen. Das tut sie über ihre kommunalen Beteiligungsgesellschaften schon heute viel zu oft.“, so Brincker abschließend.

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