Die Forderungen nach Abhängen von Plakaten im Rahmen des Bundestagswahlkampfes und des Bürgerentscheids sind nach Ansicht des Rostocker CDU-Kreisvorsitzenden Daniel Peters „befremdlich und schwer initiierend“:
„Insbesondere die von Steuermitteln bezahlte Gleichstellungsbeauftragte offenbart mit ihren Aussagen ein gestörtes Demokratieverständnis, wenn sie Plakate abhängen lassen will, die Frauen im Bikini zeigen und sich für ein Burka-Verbot aussprechen. Hier stellt eine Angestellte des öffentlichen Dienstes mal eben unsere freie Gesellschaft infrage und will auch noch die freie Meinungsäußerung einschränken, indem sie Plakate verbieten will. Das ist erbärmlich und inakzeptabel“, erklärt Peters.

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe des Konservativen Kreises der Rostocker CDU, Dr. Heinrich Prophet ergänzt: „Einige scheinen derart ideologisch verbrämt zu sein, dass sie sogar die offene, demokratische Kultur ablehnen.“
 
Auch in der Debatte um die Wahlkampagne zum Bürgerentscheid sei es „befremdlich und schwer irritierend“, dass mit Verbotsforderungen gearbeitet würde: „Hier engagieren sich Menschen für das maritime Erbe und äußern eine klare Meinung zu einem Standort. Wer das verbieten will, stellt sich als Demokrat selbst infrage. Eine Wahlentscheidung lebt von der Debatte, der Diskussion und auch von der Zuspitzung“, so Peters weiter.

Nach oben